Das Tourtagebuch
Rock 'n' Roll in Rotterdam |
Leider müssen wir eingestehen, dass Johnnie Rook ab sofort ein RIESEN Problem haben. Wir können nicht mehr mit vollem Herzen über die Niederländer beim Fussball lachen. Mist. Mist. Mist. Wir gaben ein Konzert zusammen mit den Bambix und Queen Bee aus Rotterdam und ich war extrem froh endlich mal mit "Girlpunk" auf dem Flyer angepriesen zu werden. (Auch wenn schnell klar war, dass das nicht stimmt und nur die beiden anderen Bands betrifft) Queen Bee sind übrigens unser persönlicher neuer Geheimtipp. Die sind live ÜBELST toll. Zudem habe ich noch nie einen Punkclub gesehen, bei dem Duftspray auf der Mädchentoilette steht. SUPER!!! |
| von Ms. Cool (16.06.2010) |
Neubrandenburg rockt! |
Wir haben den schönsten Club der Welt gefunden. In Neubrandenburg! Ja, das AJZ kann sich sehen lassen. Direkt am See, irres Haus, nette Crew..... hach! Danke. Wir kommen wieder. Im Hochsommer mit Fussball, Mountainbike und Angel. :) |
| von die Sängerin von Joh (22.05.2010) |
Das Leben ist ein Ponyhof! |
Das Leben ist schön, wenn man ein Kind ist. Und wenn man nicht grade in Afrika geboren wurde. |
| von a real Rookie (05.05.2010) |
Verliebt in Prag |
Was war das denn? Als wir das letzte mal in Tschechien waren, haben wir doch tatsächlich gedacht: Besser geht’s nicht!!! Wir hatten alles was das Herz begehrt… nette Clubs, coole Konzerte, Captain Morgan und den gastfreundlichsten Veranstalter der Welt. Auch wenn es viel zu wenig Besucher gewesen sind…. es war toll. Unsere Ostertour schlägt das noch mal gewaltig!!! Bier, Essen, Konzerte, Publikum, Clubs und Konzerträume, Bus und Fahrer, Schlafplatz, das Wetter … alles perfekt! Und wenn nicht perfekt, dann lustig, oder cool. Aber immer gut. Als wir 2007 im Lokal 410 in Humpolec zusammen mit unserer Kumpelband Shearer aus Berlin auftraten, hatten wir ca. 5 quadratmeter Bühne zur Verfügung. Der Club war dunkel, eng und zugemüllt. Die Toiletten waren ein Abenteuerspielplatz für Mäuse und Ratten und Bier mußte extra bezahlt werden. Das Publikum war toll, das muss man sagen, hat ohne Ende gerockt. So war es auch dieses Mal. Aber was ist bitte mit dem Club passiert? Wir trauten unseren Augen nicht. Alles neu. Alles toll. Rote schicke Sitzecken, schicke Lampen und Graffiti an der Wand. Und dennoch gab es das Bier für uns für umsonst. Und auch Schnaps. Wir waren sehr glücklich und haben ein richtig fettes Konzert vor gut gefülltem Konzertsaal abgeliefert. Unser Schlafplatz war eine leerstehende Wohung. Aber die war irre. Groß und schick und mit Bandewanne für drei. Jan ging dann auch gleich mal baden und wir machten lustige Fotos. Nach weiteren gefühlten 100 Schnäpsen schliefen wir wie Gott in Frankreich. Nach einem Essen in der tollsten Gaststätte der Welt an einer Landstraße ging es weiter. Da es bis zu unserem nächsten Spielort Mileskovo aber nur 100 km waren, gaben wir Jans Gequängel nach, verbrachten den Tag am Waldfluß und gingen angeln. (Früher ist er ja mal BMX gefahren, jetzt angelt er nur noch) Wir ließen uns die Sonne auf unsere blasse, deutsche Haut scheinen und taten einfach gar nichts. Unser erster Eindruck vom Club in Mileskovo war zugegbener Maßen etwas ernüchternd. Eine Gaststätte mit vielen Tischen und Bühne in der Ecke wars. Aber wir sind ja Abenteurer und in Goldgräberstimmung. Wir räumten um und ich tanzte und sag schleißlich teilweise auf einem Tisch. Der Laden, dessen Namen wir nicht wirklich kennen, war letztendlich obercool und paßte gut zu uns und unserer Musik. Für mich gab es auch dort das beste Essen, das ich in den drei Tagen, vielleicht überhaupt jemals in Tschechien gegessen habe. Geschlafen haben wir dann in einer Art Kindergarten 5 min entfernt. Alle in einen Raum gequetscht mit dem Extremschnarcher Herrn Jentzen als Schlafbremse. ;) Am nächsten Tag haben wir abermals fürstlich getafelt und sind an der Moldau angeln gegangen. Naja, Jan hat geangelt und alle anderen haben zugekuckt wie nichts passiert. Überhaupt hat Jan insgesamt nur 3 mickirge Forellen gefangen. Er hat sich zurecht sehr geschämt. Unser letztes Konzert und damit unsere letzte Nacht verbrachten wir in Prag. Wir spielten im Club Matrix zusammen mit den Neuseeländern von „The Rabble“ und zwei Tschechischen Bands. Das Matrix kann man mit dem Berliner SO36 vergleichen. Das Lineup für diesen Abend war insgesamt gesehen der Hammer. Ein super Bandmix mit tollen Liveperformances, sehr guten Musikern und vor allem sehr guter Musik. Wir spielten als Zweites. Der Platz vor der Bühne war gut gefüllt und die üblichen drei Meter Abstand zum Publikum waren schwanden schnell. Es wurde getanzt, geklatscht und um Zugabe gebeten, wie bei den andren Konzerten auch. Was für ein Kompliment das eigentlich war, sollte sich erst mit Betrachtung der folgenden Bands herausstellen. Die folgenden Gangnails waren eine prager Rockabillyband. Sie sind vielleicht den Berlinern bekannt, denn sie spielen wiederum oft im „Wild at Heart“ und sind ausgesprochene Berlin Fans. Es schien als wären die Meisten wegen ihnen gekommen. Während meine Band also am Merch lungerte, hab ich getanzt als wäre ich besessen. Was für ein Superkonzert! Ich habe definitiv eine neue Lieblingsband. Überraschender Weise konnte der Headliner „the Rabble“ das sogar noch toppen. Mit Hauptgesang vom Schlaggzeug gaben die drei alles und das Publikum drehte noch mal voll auf. Ich staube ein schickes Shirt von den Gangnails ab und tauschte CDs. Das mache ich wirklich extrem selten. Aber ich habe bestimmt noch nie um ein Foto gebeten….. da schon. Hier gibt’s schon Fotos von dem Abend: klick
Wir betranken uns alle maßlos und verschütteten auch ein frisch erworbenes Bier, das Bandchef Jentzen uns freundlicher Weise ausgab, denn unsere Marken waren natürlich alle, über unseren Merchkram. (Möchte jemand eine nach Bier riechende Tasche haben? Sie hat extremen Seltenheitswert.) Gegen 1 Uhr stolperten wir dann in unsere Penne, einem Büroraum mit Toilette im Treppenhaus. Das Büro war sehr verkramt, aber warm, sauber und mit Balkon. So konnten wir rauchen und trinken bis…. Gedächtnislücke. Gegen 6 Uhr früh ging es dann zeitig nach Hause, damit wir noch den Ostermontagbraten bei Mutti schaffen konnten. Puh… dit wars jeweesn.
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| von Franziska (06.04.2010) |
Punk im Pott |
Und erneut können wir voller Stolz behaupten ein Wochenende der Extreme erlebt zu haben. Freud und Leid gehören bei uns offensichtlich so fest zusammen wie Biertrinken und pinkeln müssen, aber zuerst die guten Nachrichten. |
| von Franzi Mausi (29.03.2010) |
Spaß in Cottbus! |
Spaß in Cottbus? Ja, das gibts es! |
| von Franziska (19.01.2010) |
Köln und Siegburg |
Das war ja fast schon langweilig, so perfekt war unser Konzertwochenende. Wir wurden zweimal königlich bewirtet, haben zweimal genächtigt wie im Himmel und wurden zweimal wie krasse Rockstars gefeiert, nachdem wir zwei besonders gute Konzerte abgeliefert hatten. |
| von ein Rookie (02.12.2009) |
Nachricht vom Herrn Jentzen |
Am Montag, 9.11.09 um 09:27:46 Uhr erreichte die Bandkollegen der Band Johnnie Rook folgende E-mail ihres Bandchefs Michael Jentzen: "tach ihr muschis, Ja, da bleibt nicht mehr viel zu sagen, wie unser Konzert gestern im K17 mit den Bambix war, außer vielleicht noch "DANKE" an alle die da waren.... besonders an unser Streeteam und die verrückten Jonny und Melanie, die extra aus Leipzig angereist kamen.Ihr seid so super!!! in dem Sinne |
| von Franziska (09.11.2009) |
Nachricht vom Herrn Jentzen |
tach ihr muschis, |
| von Franziska (09.11.2009) |
Johnnie Rook brechen Rekorde!!!! |
Wir können ja schon so einiges von uns behaupten.... vom ADAC zum Konzert gefahren, da Bus kaputt, Konzert von der Polizei unterbrochen und auch beendet, vor dem Konzert in die Hose gemacht, während des Konzertes Hand verletzt und Bühne voll geblutet, nach dem Konzert Kreislaufkollaps, zwei Konzerte an einem Tag, Konzerte mit Halskrause gerockt, nach dem Konzert fünf Stunden wieder nach Hause gefahren, weil es keine Schlafplätze für uns gab.... In Dresden baten wir Stunden später darum als Erstes spielen zu dürfen, da wir nach Berlin zurück mußten. Und bei eben diesem Konzert passierte es dann: Beim Pogen knallte ein freudiger Tänzer mit dem Hinterkopf an den Bühnenrand. Er war sofort bewußtlos. Wir hörten auf zu spielen und kuckten auf ihn herunter. So wie er da lag, Körper lang ausgestreckt und Kopf mit den Halswirbeln an der Bühne, sah es aus, als wäre er auf jeden Fall zu mindest querschnittsgelähmt. Wir haben alle den Atem angehalten und kurz überlegt, ob man den nun bewegen darf oder nicht.... zu spät, da wurde er schon geschüttelt. Nach quälend langen Sekunden hat kam er zum Glück wieder zu sich. Er wollte weiter tanzen!!!! Damit war das Schwarzenberg/Dresden Wochenende eines der krassesten unserer Bandgeschichte!!! Also: wir können so einges von uns und unseren Konzerten behaupten und erzählen.... aber zum Glück nicht alles. |
| von Franziska (29.09.2009) |


